"Sisyphos in Gorleben" verwebt drei Geschichten miteinander, in denen es trotz unterschiedlicher Handlungsorte und Zeiten stets um die gleiche Frage geht:

Warum gibt man in scheinbar hoffnungsloser Situation nicht einfach auf? Was treibt einen an, weiterzukämpfen?

Erzählt wird die Legende des Sisyphos, der „verdammt“ ist, auf ewig einen Stein einen Berghang hinauf zu rollen, ohne dass er je sein Ziel erreichen wird.

Erzählt wird die Geschichte zweier republikanischer Soldaten am Abend vor der Schlacht um Madrid im Spanischen Bürgerkrieg.

Und erzählt wird die Geschichte einer Demonstration im niedersächsischen Gorleben gegen einen Castor-Transport, von dem alle wissen, dass er am Ende, trotz allen Widerstandes, doch sein Ziel erreichen wird.

Kommentiert und verbunden werden die drei Handlungsstränge von einem griechischen Chor und 23 Liedern.