Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ...

Mann oh Mann, es ist kalt geworden in Deutschland. Die Weihnachtsmärkte haben wieder Hochsaison und ein kräftiger Schluck glühenden Weines lässt uns hoffentlich alle Sorgen vergessen.
Morgen gibt es die erste Nachpremiere zur Premiere. Natürlich hoffen wir, dass Ihr in Scharen zu uns eilen werdet und nicht der Jagd nach den besten und schönsten Geschenken verfallen seit. Selber freuen wir uns auf die Zeit nach der Nachpremiere zur Premiere, denn da lauert schon die Nachpremiere zur Premiere des TEEater-Weihnachtsschmauses. Gut bekocht und betrunken werden wir das alte Jahr aus unseren Hirnen blasen und die Vorhaben für das nächste Jahr brainstormen ...

Damit Euch die Zeit ohne uns nicht zu lang wird, gibt es hier noch ein kleines Schmankerl, eine Nachlese zur Premiere sozusagen. In dem Sinne an Euch alle einen wunderschönen 1 Advent im und außerhalb des Kreises Eurer Familien - Auf bald!

Auf ein Neues ... Sisyphos zum Zweiten




Na also! Für alle, die nicht kommen konnten oder durften und auch für alle, die beim ersten Mal nicht alles verstanden haben (das soll es ja durchaus geben ...), gibt es jetzt einen zweiten Termin, welcher hiermit offiziell dem hochverehrten TEEater-Gänger kundgetan wird.

Wir freuen uns, Euch am 25. November 2011, um 21 Uhr, im "Schnee & Zebra" in der Schivelbeiner Straße 27 in Berlin zu einer weiteren Aufführung von „Sisyphos in Gorleben“ begrüssen zu dürfen. Und, es ist ein Freitag. Die Aussicht auf eine lange Nacht mit rotem Weine und Gequatsche lässt uns erwartungsvoll auf diese Nachpremiere schauen. Wir freuen uns auf Euch. Kommt in Scharen und lasst uns feiern!

Auf bald und ein paar schöne Herbsttage - wünscht TEEater.

Es ist vollbracht




Gottseidank, wir haben die Premiere überlebt. Alles Geschriebene, Komponierte, Gelernte und Geübte, alle grossen und kleinen Fehler und Verspieltheiten, alles Vorzügliche und Wichtige liegt hinter uns. Die vielen schlaflosen Nächte haben sich ausgezahlt. Das Publikum war uns gesonnen und die Premierenparty müssen wir noch nachholen, weil mitten in der Woche so keiner richtig Zeit hatte, sich die Nacht noch um die Ohren zu schlagen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Danke an alle, die uns geholfen haben und danke auch an alle, die den Weg ins Theaterforum gefunden haben.

Als erste Nachlese und Auswertung haben wir einundsechzig geschnappte Schüsse in die Galerie gestellt. Wer’s mag, sollte mal wieder hier klicken. In dem Sinne - Liebe Grüsse an Euch da draussen vom TEEater.

Deja vu oder: Das hat der Gustav kommen sehen ...




... wir hätten es wissen müssen. So kurz vor der Premiere liegen die Nerven blank, die alten Hirne lassen die vielen Buchstaben und Noten nur noch bruchstückhaft herein. (So es dieses Wort noch nicht gibt, sollte es erfunden werden!). Gustav, unser alter grimmige Wegbegleiter hat dafür nur ein mildes Lächeln übrig. Kennt er doch alles schon aus dem vorigen Jahr: Ein paar nimmermüde Endfuffziger und ein Rest, der och noch Ende Fuffzich werden wird, belagern die alte Oderbruchscheune, leeren ein Bier nach dem anderen, um dann in den verbleibenden Pausen sich an dem Textbuch von olle Martin auszuprobieren. Wie immer off dem letzten Drücker. Das Zittern der Glieder wird immer grösser, der Griff zur Zigarette häufiger ... Panik verbreitet sich.

Wir hätten es wissen müssen. Die „Stillen Wasser“ hatten uns doch bereits geprägt. Aber was soll’s. Ist ja noch soooo viel Zeit - die Premiere lauert erst am Mittwoch, da kann noch viel passieren und olle „Sisyphos“ wird noch ein paar mal den Berg hinauf müssen, bis er Land sieht. Wird ihm das gelingen? Der Mittwoch wird es zeigen. Wem die Zeit bis dahin zu lang wird, der kann sich mal wieder ein paar teeatralische Schnappschüsse aus dem Oderbruch anschauen, so er diesem Link durch klicken auf den etwas in die Jahre gekommenen griechischen Chor folgt - viel Spass: